Spiel ist Lernen ist Spaß

Spielen macht glücklich! Und das Lernen passiert ganz nebenbei…

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Spielen ist wunderbar, weil es uns gut tut! Spielen kann tatsächlich Botenstoffe auslösen, die glücklich machen. Wer spielt, erlebt Momente voller Freude!

Dabei geht es meist nicht ums Gewinnen oder Verlieren, der Spaß beim Spielen fängt schon vorher an:

  • weil man sein Können und seine Fähigkeiten spielerisch verbessert und dabei Erfolg hat, z.B. einen Turm aus Bauklötzen bauen oder am Klettergerüst immer höher kommt
  • weil das soziale Miteinander so schön ist und es gut tut
  • weil man seiner Phantasie freien Lauf lassen, ungehemmt kreativ sein und in andere Rollen schlüpfen kann
  • weil es kein ernsthaftes Ziel hat
  • weil man ganz spontan sein kann
  • weil man neue Sachen (hoffentlich!) ganz ungefährlich entdecken kann
  • weil Spiel eigentlich erst anfängt, wenn man den Stress hinter sich gelassen hat
  • weil man deshalb beim Spiel losläßt und entspannt

img_3762_klein1-150x150Kinder spielen aus Freude am Spiel. Es ist ihnen total egal, ob sie etwas dabei lernen. Sie spielen völlig zweckfrei. Und das ist gut so und sollte lange geschützt werden – in den späteren Grundschuljahren ändert sich das und Kindern wird langsam bewußt,welche Konsequenzen sich aus ihrem Handeln auch für ihr weiteres Leben ergibt. Oft beginnen sie sich Sorgen zu machen und vermeintlich „erwachsen“ zu reagieren, indem sie nicht mehr spielen und  „cooler“ wollen. Dabei sollte besonders in dieser Phase darauf geachtet werden, dass sie noch Kind bleiben können und ansprechendes Spielzeug haben, dass sie noch zu ausgiebigen Spielstunden verlockt.

Nach Piaget,  einem der Wegbereiter der Entwicklungspsychologie,  ist das Spiel „der Motor der kindlichen Entwicklung“.  Dies kann mit zweckgerichteten Spielmaterialien unterstützt werden, die die Attraktivität des Spiels für pädagogische, didaktische oder therapeutische Absichten nutzen. So kann man z.B.  die Sprachentwicklung durch kleine Rollenspiele mit Handfiguren oder Tieren anregen oder auch eine Rechenschwäche mit Zählspielen begegnen.

„Denn nur für das, was einem Menschen wichtig ist, kann er sich auch begeistern, und nur wenn ein Mensch sich für etwas begeistert, kommt in seinem Gehirn die Gießkanne mit dem Dünger in Gang, werden all jene Netzwerke ausgebaut und verbessert, die der betreffende Mensch in diesem Zustand der Begeisterung nutzt.“
Gerald Hüther

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Frau Spielzeug meint:

Die Spielzeugtests zeigen es immer wieder klar: Spaß geht immer vor Zweckmässigkeit – wenn ein Spiel(zeug) den Spieltrieb nicht weckt, ist es schnell uninteressant und somit ohne jeden Wert. Wer will das schon?

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