Bildung beginnt spielend

Bildung beginnt spielend: Kleine Entdecker – große Denker

„Das Spiel ist die höchste Form der Forschung.“  (Albert Einstein)

Wo bilden wir unsere Persönlichkeitsqualitäten aus? Wo findet elementarer Kompetenzerwerb statt? Wo lernt man für sein Leben?

Der Bildungsweg unserer Kinder beginnt schon viel viel früher als am ersten Schultag.  Und dabei ist es wichtig, wie diese ersten Jahre aussehen und wieviel Raum gutes Spiel(zeug) dabei hatte.

Der Spaß, die img_5790_miniAnregungen und Erfolgserlebnisse im Spiel lassen uns immer wieder Neues ausprobieren und Bekanntes in Wiederholungen verbessern. So gehen wir im Kinderspiel die ersten Schritten unseres lebenslangen Lernweges und formen die Basis unserer Fähigkeiten grundlegend aus.

Gutes Kinderspiel muss, egal ob es mit Zeugs oder ohne gespielt wird, daher von uns Erwachsenen besonders geschützt und gefördert werden! :-)

Ein Beispiel: Wie soll sich ein achtjähriges Kind im Unterricht konzentriert einen Text erschliessen oder das 1×1 üben, wenn es im Kindergartenalter noch nicht einmal die Fähigkeit hatte, versunken fern von Zeit und Raum zu spielen?

Gutes Spiel(zeug) regt viele Bildungsaspekte an, z.B. motorische, soziale, sprachliche und mathematische Fertigkeiten, Geduld, Logik, Merkfähigkeit, Technikverständnis und vermittelt häufig auf anregende Art jede Menge Wissen. (siehe auch in der rechten Kategorieleiste)

Unruhe, Konzentrationsschwächen, Lustlosigkeit, Ideenlosigkeit sind dagegen die Folgen ständiger Reizüberforderung und –überflutung, denen unsere Kinder ausgesetzt sind. Schauen wir auf die Auswahl der Spielzeuge, die es gibt, dann fühlen schon wir uns schon als Erwachsenen überfordert…

Wie soll es dann bloß unseren Kindern gehen? Sie haben eigentlich eine noch „dünnere Haut“ und werden doch überschüttet mit Spielzeug-Fastfood.  Oft quellen die Kinderzimmer über von kurzlebigen Spielzeugen, dabei gibt der Fernseher oder der PC die Dauergeräuschkulisse.  Die Folge ist eine Verarmung ihres inneren Erlebens und ihrer Phantasie. Doch auch die Aufmerksamkeitsspanne, Konzentration und vieles mehr leidet…

Dabei erlebe ich in den allermeisten Fällen liebende fürsorgende Eltern, die es nur nicht besser wissen. Denn eigentlich wünscht sich keiner sein Kind verarmt. Deshalb werden Kinder so reich beschenkt, deshalb ist man bereit, mehr in die Kinder als in sich selbst zu investieren. Doch der Wert guten Spiels ist noch viel zu unbekannt!

Kinder brauchen Spielräume, ganz dringend – denn Bildung beginnt spielend! :-)

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Frau Spielzeug meint:

Wir erleben eine Zeit, in der Eltern wieder selbstbewusster ihre Rolle leben und entdecken, wie wertvoll die richtigen Impulse, Grenzen und Werte für ihre Kinder sind. Eltern sollten wieder Mut haben sich zu entscheiden und sie sollen wissen, wofür sie sich entscheiden. Als Kompass für alle anspruchsvollen Eltern versuche ich hier Wissen und Informationen zu vermitteln. Entscheiden müssen SIE selbst – ich kann und darf nur Anregung sein. :-)

 

 

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