Spielen ist mehr

img_4099_klein-225x300„Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Jacques-Yves Cousteau

Kinder lernen vom ersten Tag an. Vom ersten Tag an ist jede Bewegung, jeder Reiz, jede Reaktion, die sie erleben oder ausführen, ein Mosaikstein von Bedeutung auf dem Weg ihrer Entwicklung.

Spielen ist ihre Art all dies zu verarbeiten, es ist der Motor Neues zu entdecken und Erlerntes zu verfeinern. Ein Kind lernt voller Spaß spielend!

Das Spiel ist in uns angelegt wie das Atmen, Lieben und Verdauen.

Der Spieltrieb ist uns angeboren. Im geschützten Raum des Spiels entdecken unsere Kinder instinkthaft sich selbst, einander und die Welt. So ist das Spielen in seiner einzigartigen Bedeutung auf die Kindheit der natürliche Motor einer ganzheitlichen Entwicklung und für Kinder so wichtig wie gutes Essen, Trinken und ausreichend Schlaf!

Spielen fördert und fordert grundlegende Kompetenzen und Fähigkeiten spielend.

Nicht nur Menschenkinder entdecken die Welt im Spiel, doch für unsere komplexe Hirnentwicklung ist es besonders wichtig. All unser Können und unsere Fähigkeiten haben ihre Basis im spielenden Lernen. Egal, ob Kreativität, Sprache oder Mathematik – Bildung beginnt spielend!

Spielfähigkeit ist Lernfähigkeit.

Spielen ist Lernen ist Spielen! Das menschliche Hirn vernetzt sich nie wieder so stark wie in den ersten Lebensjahren. So wird das kindliche Spiel zum ersten Baustein im lebenslangen Lernprozess und die Familie zum wichtigsten Bildungsort unserer Kinder.

Im Spiel festigen sich Beziehungen

Wir Menschen lieben das Spiel auch wegen des sozialen Miteinanders, das wir dabei erfahren. In den ersten Lebensjahren schafft das Spiel innige Momente, in denen sich die Bindung zwischen Kind und Bezugspersonen verdichtet. Im Spiel mit Gleichaltrigen üben Kinder den Umgang miteinander und erleben sich in unterschiedlichen Rollen. In den späteren Jahren der Kindheit und der Pubertät sind wir Eltern froh, wenn sich im Spiel die Nähe ergibt, die im Alltag und auch durch die Entwicklung der Kinder bedingt eher seltener werden. Wie schön, wenn man dann als Familie eine Spielkultur aufgebaut hat! :-)

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Frau Spielzeug meint:

Die Bedeutung des Spiels muss ins öffentliche Bewusstsein: Spielen ist Lernen, ja, aber es ist auch Entspannung, sich üben, Rollenidentifikation, Verarbeitungsmöglichkeit und vieles mehr!

In unserer Zeit ist Spielen mit wirklich guten Spielzeugen auch eine Rückzugsmöglichkeit vor dem Müll des Massenkonsums. Und oft ist es auch das Spielen ganz ohne Zeugs, was Kinder und Jugendliche besonders glücklich macht!

 

 

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